Aktuelles Projekt

Revell    Boeing 747-8i "Jumbo Jet"   1:144

Lufthansa

D-ABYA  /  "Brandenburg"


Der Bausatz

Der Bausatz wurde 2012 von Revell auf den Markt gebracht und entspringt einer komplett neuen Bausatzform. Die Einzelteile machen einen hervorragenden Eindruck und besitzen sehr feine Gravuren. Interessant ist die Aufteilung der vier Triebwerke, bei denen am Schluss sogar die Rotoren drehbar bleiben. Ein Ständer und Klarsichtteile für komplett alle Fensterflächen, runden das Paket ab. Die Decals sind wie immer von sehr guter Qualität und sauber auf glänzendem Trägerpapier gedruckt. Aus der Schachtel lässt sich nur die D-ABYA / "Brandenburg" bauen, welches die erste ausgelieferte Boeing 747-8i der Lufthansa darstellt.


Der Bau

Aufgrund des beiliegenden Ständers entschied ich mich sehr schnell, ein Flugzeug mit eingezogenem Fahrwerk darzustellen. Trotzdem wurden von mir die leeren Fahrwerksschächte in den Rumpf eingebaut (aus Stabilitätsgründen - die Fahrwerksklappen liegen zum Teil auf den Rändern der Schächte auf).

Da ich die Fenster-Decals nutzen wollte, musste ich zwangsläufig die Fensteröffnungen im Rumpf schließen. Dazu klebte ich einfach die Fenster-Klarteile in den Rumpf und spachtelte sie von außen zu.    

Des Weiteren waren bei meinem Bausatz einige wichtige Gravuren am Rumpf stark verwaschen, sodass hier nachgraviert werden musste.

Beim Hilfsturbinen-Abgasrohr (Teil 81) nahm ich eine kleine Veränderung vor, um es erst am Schluss einbauen zu müssen (der Rand wurde komplett entfernt). So erspare ich mir beim späteren Lackieren das Abkleben.

Bevor ich die Rumpfhälften endgültig schloss, beschwerte ich den Bug noch mit 40 Gramm an Bleigewichten, welche mit Weißleim befestigt wurden.

Die Passgenauigkeit der Rumpfhälften war sehr gut und die Schleifarbeit hielt sich hier stark in Grenzen. Leider kann man das nicht über das untere Rumpfsegment zwischen den Tragflächen sagen. Hier war doch etwas an Nacharbeit notwendig, um es sauber in den Rumpf zu integrieren. 

Da sich bei einem "Jumbo-Jet" im Flug, aufgrund der enormen Spannweite, die Tragflächen ziemlich stark hochbiegen (je nach Flugzustand mal mehr - mal weniger), wollte ich dies auch an meinem Modell darstellen. Dazu bog ich mit der Haartrockner-Methode, die einzelnen Tragflächen-Segmente leicht nach oben (siehe auch "Tipps & Tricks" Rubrik "Umformen von Bauteilen"). Wichtig ist, dass die Tragflächen beim Biegen nicht zusammengebaut sind, um unnötige Spannungen im Material zu vermeiden (Bruchgefahr).

Nun konnte es an den Zusammenbau der Triebwerke gehen. Diese sind sehr aufwendig gestaltet und nichts für Anfänger. Mein Ziel war es, sie so zusammenzubauen, dass ein komplettes Lackieren möglich ist, ohne das nachträglich noch Teile verschliffen werden müssen. 

Des Weiteren entschied ich mich, die Rotoren nicht drehbar zu bauen, welches die Angelegenheit etwas vereinfachte. Die Passgenauigkeit der einzelnen Teile war nicht gerade überwältigend und viel Schleifarbeit war nötig, um sie einigermaßen bündig in dem Gesamtbauteil zu integrieren.  


Fortsetzung Folgt...